Weiteres Baugebiet für 2017 in Planung

Die Haller Politik will jetzt das nächste große Baugebiet auf den Weg bringen: Gartnischkamp soll es heißen, rund 120 Baugrundstücke soll es bieten. Und es wird sich zwischen Weidenkamp und Haller-Willem-Bahnlinie einfügen. Wie die Fachleute des Haller Bauamts den Politikern jüngst berichteten, liegen aktuell bereits 150 Anfragen nach einem Baugrundstück in Halle vor. Bauamtsleiter Jürgen Keil geht davon aus, dass es wohl 200 werden werden, „bis wir 2017 mit dem Gartnischkamp an den Start gehen können.“ Planer Dirk Tischmann legte jetzt dem Haler Planungsausschuss seinen Entwurf vor: Der Gartnischkamp soll demzufolge rund 100 Eingamilienhäusern auf Grundstücksgrößen zwischen 480 und 600 Quadratmetern Platz bieten. Dazu 17 Mehrfamilienhäusern, überwiegend entlang des Künsebecker Weges. Tischmann geht davon aus, dass in der Summe zwischen 230 und 270 neue Wohneinheiten entstehen können.

Rund um die drei im Plangebiet Gartnischkamp liegenden Bestandsgebäude werden drei durch Grünzüge getrennte Wohnqartiere entstehen, die jeweils durch eine Sackkasse oder Ringstraße erschlossen werden. Das nördlichste wird zur Schloerstraße angebunden, das mittere zum Kreisel an der Kreuzung Wiesenstraße/Künsebecker Weg. Und das östlichste soll je eine Ausfahrt zum Künsebecker Weg und zur Neulehenstraße bekommen.

Diskussonsbedarf meldete die Politik noch in Sachen Lärmschutzwände an. Die Verwaltung gab zu Bedenken, dass man viele Grundstücke einbüßen würde, wenn man auf den Bau von Lärmschutzwänden entlang Künsebecker Weg und Neulehenstraße verzichten wolle. Die CDU forderte, den Bau einer KiTa in diesem Bereich zu prüfen. Facbereichsleiter Keil würde die nächste KiTa jedoch lieber aus gleichem Grund am Schulzentrum bauen. Gefragt wurde auch, warum man keine Klimaschutzsiedlung plane. Halles Stadtplaner Michael Flohr gab zu bedenken, dass die Klimaschutzsiedlungen der Nachbarstädte seiner Einschätzung nach mit ein Grund für die anhaltend hohe Nachfrage in Halle sei.

Rund neun Monate sind ab März für die Planverfahren angesetzt. Dabei werden, wie schon beim Weidenkamp geübt, mehrere Verfahren parallel ablaufen: die Änderung des Regionalplans, die Änderung des Flächennutzungsplans, die Aufstellung des Bebauungsplans und ein Umlegungsverfahren, das die Interessen der unterschiedlichen Grundbesitzer zwischen Schloerstraße und Neulehenstraße unter einen Hut bringen will. Wenn es gut läuft, kann Anfang 2017 mit dem Bau von Versorgungsleitungen und Baustraßen begonnen werden. Das dauert erfahrungsgemäß rund sechs Monate, sodaß die Bauwilligen nach jetziger Einschätzung frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2017 anfangen können.

Direkt neben dem Baugebiet Weidenkamp sollen ab 2017 weitere 230 bis 270 Wohneinheiten im neuen Baugebiet Gartnischkamp entstehen.  Collage: Westfalen-Blatt

Direkt neben dem Baugebiet Weidenkamp sollen ab 2017 weitere 230 bis 270 Wohneinheiten im neuen Baugebiet Gartnischkamp entstehen. Collage: Westfalen-Blatt

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